Reingraphit
Eigenschaften
Der Name Graphit ist aus dem griechischen Wort graphein, "schreiben", entstanden, denn Graphit ist so weich, dass man damit schreiben kann. Auf der Härteskala von Mohs erhält Graphit die Härte 1. Er ist ein schwarzer, undurchsichtiger Feststoff, der sich fettig anfühlt. Die Oberfläche ist schuppig, und ein Graphitstein ist leicht in Blättchen spaltbar. Obwohl Graphit ein Nichtmetall ist, weist es einen gewissen metallischen Glanz auf. Es hat eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit und einen niedrigen Reibungskoeffizienten sowie durch Selbstschmierung hervorragende Gleiteigenschaften. Die Dichte beträgt 2,3g/cm3, Schmelztemperatur 3700°C, pH 0-14
Aufbau
Im Graphitgitter bilden Kohlenstoffatome viele übereinander liegende ebene Schichten. Alle
Atome einer Schicht sitzen an den Ecken regelmäßiger Sechsecke. Jedes Kohlenstoffatom ist
mit nur drei weiteren gleich weit entfernten Kohlenstoffatomen über Elektronenpaarbindung
miteinander verbunden. Somit sind drei Außenelektronen von jedem Kohlenstoffatom durch die
Bindung zwischen den Atomen festgelegt. Das vierte Außenelektron jedes Kohlenstoffatoms ist,
ähnlich wie bei Metallen, frei beweglich. Das erklärt die gute elektrische Leitfähigkeit
und den metallischen Glanz. Die freien Elektronen halten Licht auf und machen Graphit
lichtundurchlässig. Graphit ist weich und blättring, man kann mit ihm schreiben. Graphit
schmilzt erst bei sehr hohen Temperaturen, löst sich in keinem Lösungsmittel und hat eine
gute chemische Widerstandsfähigkeit. Reingraphit hat sich in Dichtelementen millionenfach
bewährt.
Datenblatt
Die größte Werkzeugliste von 0 x 1,5 bis 1088 x 1137,3 mm
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