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Bauarten

827 N Form A
827 N Form A
827 S
827 S
RWDR mit Elastomersitz nach DIN 3760, Form A. Die gute Anpassungsfähigkeit des Elastomers ermöglicht eine sichere Abdichtung in der Aufnahmebohrung, auch bei größerer Wärmeausdehnung oder geteilten Aufnahmen mit Kantenbruch und Stoßversatz. Verletzungen der Bohrfläche infolge Demontagen sind bei elastomeren Mantelflächen ausgeschlossen. Die Ausführung mit Schutzlippe bietet den Vorteil, daß diese den Schmutzzutritt in den Dichtspalt behindert und die Korrosion der Welle durch die Fettfüllung zwischen der Dicht- und Schutzlippe verzögert.
827 NW
827 NW
827 SW
827 SW
RWDR mit Elastomersitz nach DIN 3760 mit zusätzlicher Wellprofilierung am Sitz. Diese ermöglicht höhere Preßsitzzugabe; ohne daß Montage schwierigkeiten zu erwarten sind.
827 NRDW
827 NRDW
827 SLDW
827 SLDW
RWDR mit Elastomersitz und einvulkanisierten hydrodynamischen Dichthilfen auf der Kontaktfläche Bodenseite. RD=Rechtsdrall für rechtsdrehende Wellen. LD=Linksdrall für linksdrehende Wellen. DD=Doppeldrall, d.h. drehrichtungsunabhängig. Betrachtungsrichtung für die drehende Welle und damit die Drallrichtung jeweils von der Bodenseite aus.
827 SS
827 SS
827 D
827 D
827 SS: RWDR mit Elastomersitz und zwei oder drei Schutzlippen. Anwendung findet das Dichtelement an Dichtstellen mit starkem Schmutzanfall. 827 D: RWDR mit Elastomersitz und zwei Dichtlippen. Geeignet zur Trennung von zwei Dichträumenen mit unterschiedlichen Medien.
827 NK
827 NK
827 SK
827 SK
RWDR mit Elastomersitz und verstärkter Membrane. Das Dichtelement ist geeignet zu Abdichtung von langsam bewegenden Wellen und Stangen mit geringen Druckbelastungen.
827 NV
827 NV
827 SV
827 SV
RWDR mit Elastomersitz und metallisch versteifter Membrane. Geeignet für die Anwendung von druckbelasteten Dichstellen. Der Anwendungsbereich wird begrenzt durch die geforderte Lebensdauer aus dem Produkt Druck x Umfangsgeschwindigkeit.
827 NO
827 NO
827 SO
827 SO
RWDR mit Elastomersitz ohne Schraubzugfeder. Geeignet für Dichtstellen mit geringer Beanspruchung, z.B. für Achsschenkel.
829 NRDW
829 NRDW
829 SLDW
829 SLDW
RWDR mit kombiniertem Elastomer-/Metallsitz. Die Sitzausführung erfüllt durch die Aufteilung Elastomer-/ Metallsitz der Sitzlänge die Aufgaben einfache und gute Zentrierung während der Montage, exakte axiale Endlage, statische Dichtheit und Haftsicherheit in der Aufnahmebohrung. Der Elastomersitz hat Wellprofilierung und ermöglicht eine Anwendung auch bei Aufnahmewerkstoffen mit hoher Wärmeausdehnung und/oder geteilten Aufnahmebohrungen. Die Dichtlippe ist mit hydrodynamischen Dichthilfen ausgeführt.
822 N Form B
822 N Form B
822 S
822 S
RWDR mit Metallsitz nach DIN 3760 Form B. Sichere statische Dichtheit duch zusätzliche Dichtmasse am Sitz. Anwendung begrenzt durch Abhängigkeit von Werkstoff und Ausführung der Aufnahmebohrung.
822 NRD
822 NRD
822 SRD
822 SRD
RWDR mit Metallsitz und einvulkanisierten hydrodynamischen Dichthilfen auf der Kontaktfläche Bodenseite.
822 SS
822 SS
  RWDR mit Metallsitz und zwei oder drei Schutzlippen. Anwendung findet das Dichtelement an Dichstellen mit starkem Schmutzanfall.
822 NK
822 NK
822 SK
822 SK
RWDR mit Metallsitz und verstärkter Membrane. Das Dichtelement ist geeignet zu Abdichtung von langsam bewegten Wellen und Stangen mit geringeren Druckbelastungen.
824 N Form C
824 N Form C
824 S
824 S
RWDR und Metallsitz und zusätzlichem Innengehäuse nach DIN 3760, Form C. Für größere Abmessung wird höhere Stabilität erreicht und das Dichtelement gegen Montageeinflüsse unempfindlicher gemacht.
822 D
822 D
824 D
824 D
RWDR mit Metallsitz und zwei Dichtlippen nach DIN 3760. Geeignet zur Trennung von zwei Dichträmen mit unterschiedlichen Medien. Ausführung auch mit zusätzlichem Innengehäuse möglich, mit verbesserter Stabilität.
820 N
820 N
820 S
820 S
RWDR in Sonderausführung mit geringer axialer Baubreite ohne radialen Sitz in der Aufnahmebohrung. Die statische Abdichtung gegenüber dem Gehäuse erfolgt durch axiale Verspannung, z.B. durch ein Kugellager. Die kurze Dichtlippe ist für geringe Überdrücke geeignet.
820 D
820 D
  RWDR in Sonderausführung mit geringer axialer Baubreite und Doppeldichtlippe. Geeignet zur Trennung von Dichträumen mit unterschidlichen Medien.
875 N
875 N
  RWDR mit Elastomersitz ohne Feder. Spezialausführung zu Abdichtung von Nadellagern.
870 N
870 N
  RWDR mit Metallsitz ohne Feder. Spezialausführung zu Abdichtung von Nadellagern.
835 N
835 N
835 S
835 S
RWDR mit Elastomersitz oder Metallsitz auf der Welle zu Abdichtung von umlaufenden Gehäusen mit zwei Dichtlippen. Das Dichtelement findet ANwendung bei der Trennung von zwei Dichträumen mit unterschiedlichen Medien.
835 D
835 D
830 D
830 D
RWDR mit Elastomersitz oder Metallsitz auf der Welle zur Abdichtung von umlaufenden Gehäusen mit zwei Dichtlippen. Das Dichtelement findet Anwendung bei der Trennung von zwei Dichträumen mit unterschiedlichen Medien.
830 N
830 N
830 S
830 S
RWDR mit Metallsitz auf der Welle zur Abdichtung von umlaufenden Gehäusen.
826 N
826 N
826 S
826 S
RWDR mit fertiggezogenem Metallsitz uund eingerollter Stirnfase. Diese Ausführungsform ermöglicht eine größere Genauigkeit für Preßsitztoleranz und Rundheit. Als preisguenstige Bauform eignet sich vor allem bei hochwertigen Elastomeren zum Einbau in ungeteilte Dichtungsträger aus Stahl und Gußeisen. Audführung auch mit hydrodynamischen Dichthilfen herstellbar.
823 N
823 N
823 S
823 S
RWDR mit fertiggezogenem Metallsitz und Dichtlackbeschichtung. Das statische Dichtvermögen am Sitz wird durch die Dichtlackbeschichtung wesentlich verbessert, da Ziehriefen der Oberflächen ausgeglichen werden. Bei hochwertigen Elastomeren preisgünstige Konstruktionen, wie Typ 826, geeignet zum Einbau in ungeteilte Dichtungsträger aus Stahl, Gußeisen und Aluminium. Die Dichtlackbeschichtung kann in Dichtlacklack LAS 120 (schwarz) oder LHG 110 (gelb) ausgeführt werden. Aussschlaggebend für die ANwendung ist; ob eine leichte Rückmontage ohne Beschädigung des Dichtungsträgers gefordert ist (LAS 110) oder ob eine höhrwertige statische Dichtheit am Sitz durch die Quell- und Klebeneigung des Dichtlackes LHG 110 genutzt werden soll.
821 SSP
821 SSP
821 SS
821 SS
RWDR der Bauart 827 N und/oder S/SS oder 826/823 N und S, kombiniert mit einem metallischen Gehäuse, das zur abzudichtenden Welle einen Labyrinthspalt bildet. Hierdurch wird die Dichstelle gegen äußere Einflüsse wie z.B. Steine und Schmutz geschützt. In das metallische Gehäuse welches auch metallseitig mit Dichtlackbeschichtung ausgeführt werden kann, können auch RWDR hintereinandergeschaltet eingebaut werden. Die Kombination Labyrinthspalt und Schutzlippe oder Labyrinthspalt, 2. RWDR und Schutzlippe bietet den Vorteil, daß der Schmutzzutritt zur Dichtstelle behindert ist und die Korrosion der Welle durch die Fettfüllung in den sich Bildenden Räumen zwischen den verschiedenen Dicht- und Schutzlippen verzögert wird.
825 N
825 N
825 S
825 S
RWDR-Steckverbindung mit Sitzausführung am Aufnahmeteil mit Teilelastomersitz oder Elastomersitz. Anwendung bei geteilten Aufnahmen, die an den Sitz durch die Montageverhältnisse erhöhte Anforderung, z.B. Kerbfestigkeit des Elastomerwerkstoffes, stellen. Die Konstruktion ermöglicht die Anwendung von unterschiedlichen Werkstoffen für den Betrieb der statischen und dynamischen Dichstelle.
825 N
825 N
825 S
825 S
RWDR-Steckverbindung mit Sitzausführung am Aufnahmeteil mit Teilelastomersitz oder Elastomersitz. Die Anwendung dieser Ausführung ist hauptsächlich für stark schmutzbeaufschlagte Dichtstellen zu empfehlen. Die statische und dynamische Abdichtung der Welle erfolgt durch die Dichtlippe des inneren RWDR, die mit hydodynamischen Dichthilfen ausgeführt ist. Die nachgeschalteten Schutzlippen bzw. die zweite federbelastete Dichtlippe verzögern den Zutritt von Schmutz zu Hauptdichtstelle.
LR 891 W
LR 891 W
LR 890 W
LR 890 W
Laufring mit teilgummiertem Innensitz und metallischer Kontaktfläche zur Welle als Gegenlaufpartner für RWDR. Der Elastomersitz ist so ausgeführt, daß eine sichere statische Abdichtung zur Welle und ausreichende Haftsicherheit gegeben sind. Der metallisch ausgeführte Teil des Innensitzes übernimmt die Aufgabe der Wärmeableitung der im Dichtlippenbereich auftretenden Reibungswärme (LR 891 W). Bei Anwendung eines Laufringes entfällt die kostspielige Bearbeitung der Welle. Die einfache und schnelle Austauschbarkeit der Laufringe vermindert den Reperaturaufwand. An Dichtstellen mit geringer Temperaturbelastung ist die Anwendung von Laufringen mit Elastomersitz über die gesamte Baubreite möglich (LR 890 W).